Darstellende Kunst

Babin Jar

Igor Hochlowkin und Marina Kalmykova

Babin Jar

Schauspieler Igor Hochlowkin und Schauspielerin, Gitarristin, Sängerin und Komponistin Marina Kalmykova haben ein literarisch-musikalisches Programm entwickelt, mit dem man das Gedenken an die Schoa auf eine taktvolle und künstlerische Art weitergeben kann.
Die Arbeit mit dem Titel Бабий Яр/Babij Jar basiert zum einen auf dem gleichnamigen Roman von Anatolij Kusnezow, in dem er seine mitteilbaren Erfahrungen als Jugendlicher in dem von Deutschen besetzten Kiew beschreibt und der in der Sowjetunion verboten war, und zum anderen basiert die Arbeit auf Erinnerungen und Gedichten von Ilja Ehrenburg. Das Gebet von Marina Kalmykova zieht sich als musikalischer Leitfaden durch die Komposition, ihre Vertonungen zu Heinrich Heine, Anna Achmatowa und dem im KZ gestorbenen Robert Desnos sind fest in das Programm eingewoben. Das berühmte Lied von Mordechaj Gebirtig s′brent bildet einen starken emotionalen Höhepunkt.
Die Initiatorin und Ideengeberin für das Programm war die ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden, Frau Dr. Charlotte Knobloch. Das Programm wurde zwei Mal in der Jüdischen Gemeinde München aufgeführt und löste bei dem Publikum, das den Künstlern mit Tränen in den Augen dankte, eine starke emotionale Wirkung aus. Sehr herzlich dankte auch Frau Knobloch den Künstlern und wünschte sich, das Programm würde in allen jüdischen Gemeinden Deutschlands gezeigt werden.

HINWEISE: Dauer der Veranstaltung: 1 Stunde, 30 Minuten ● Veranstaltungssprache: je nach Wunsch der Gemeinden: Russisch oder Deutsch-Russisch (bei den Deutsch-Russischen Veranstaltungen nimmt auch Vadim Hohlowkin teil) ● Relevante Hinweise für Gemeinden: 3(4) Mikrofone mit Mikrofonstativen, 2(3) Stühle ohne Armlehne

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