Mit „mi ha-isch“ bringen wir die jüdische Kultur dem breiten Publikum nahe.
Zu erleben sind Lieder in hebräischer, jiddischer, englischer und deutscher Sprache, die von Liebe und Verlust, Trauer und Lebensbejahung, Zweifel und Lebensfreude erzählen. Ursprünglich 2024 zum Andenken an den 9. November inszeniert, inspirierte unser Programm die vielen Zuschauerinnen und Zuschauer, ihr Verständnis und ihre Wahrnehmung jüdischen Lebens und jüdischer Kultur zu überdenken. Es ist unser Ziel, nicht nur über die jüdische Geschichte zu sprechen, sondern diese auf eine rührende, persönliche Art mit der Gegenwart zu verbinden und Vorurteile abzubauen.
Das Besondere an unserem Programm ist, dass wir die traditionelle jüdische Diskussionsform (Makhloykes) als Rahmen sowie als Inhalt des Abends wählen. Deswegen nennen wir unser Programm einen musikalischen Dialog zu dritt. Geschichten aus der Vergangenheit, unsere eigenen Biografien und Erfahrungen als Jüdinnen und Juden fließen in unsere Lieder ein, die bei weitem nicht nur den Rahmen unserer Gespräche bilden. Um ein breites Publikum nicht nur musikalisch, sondern auch inhaltlich besser zu erreichen, haben wir die bekannten und weniger bekannten jüdischen Lieder, die wir in den Sprachen der Originale zitieren, ins Deutsche übersetzt.
Das von uns gesammelte Musikmaterial formt unsere Diskussionen, an denen auch das Publikum teilhaben darf. So singen wir zum Abschluss gemeinsam mit dem Publikum den berühmten Psalm 127. Im Anschluss an das Programm bieten wir ein offenes Gespräch mit allen, die mehr über die jüdische Kultur erfahren wollen.