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Literatur

Wie alles begann und sich jetzt wiederholt – meine jüdische Familiengeschichte

Sarah Cohen-Fantl

Wie alles begann und sich jetzt wiederholt – meine jüdische Familiengeschichte

Das Buch Wie alles begann und sich jetzt wiederholt. Meine jüdische Familiengeschichte ist eine generationsübergreifende Auseinandersetzung mit Trauma, Resilienz und jüdischer Identität – von Prag in den 1930er und 40 er Jahren über das heutige Europa bis in das Israel nach dem Massaker des 7. Oktobers 2023 hinein. Es ist eine Geschichte über jüdische Identität, die Notwendigkeit des Erinnerns und den Versuch, in einer Gesellschaft, die „Nie wieder“ sagt, aber oft wegschaut, einen Platz zu finden.

Die Zuhörer erwartet eine sehr persönliche Lesung mit emotionaler Tiefe, aber auch mit Fakten und Wissen zu aktuellen Themen und einem Einblick in das Land Israel. Die Lesung wird dank journalistischer Recherche Details offenbaren, aufrütteln, Herzen berühren, erinnern und unseren Zusammenhalt stärken – außerdem soll die nichtjüdische Mehrheitsgesellschaft zur Unterstützung motiviert werden.

Mein Interview mit dem Überlebenden Alon Gat wurde 2025 mit dem Axel-Springer-Preis für junge Journalisten ausgezeichnet.

Inhalt:
Familie Fantl genießt vor dem Zweiten Weltkrieg ein privilegiertes Leben. Sie sind Prager Deutsche der Bourgeoise, mit eigener Anwaltskanzlei, einem Modesalon, Privatschulunterricht und Chauffeur. Doch die Schoa löscht fast das gesamte Leben dieser jüdischen Familie aus. Nur drei von 67 Angehörigen überleben die Konzentrationslager und Todesmärsche.
Jahrzehnte später führt der Fund eines Koffers in Auschwitz das Leben der Journalistin Sarah Cohen-Fantl in eine unerwartete Richtung. Der Name darauf – Zdenka Fantlova – ist der ihrer Urgroßmutter. Die Entdeckung löst eine tiefe Identitätskrise aus und führt sie dazu, die Geschichte ihrer Familie neu zu hinterfragen und aus drei Perspektiven zu erzählen.

HINWEISE: Dauer der Veranstaltung: 60-90 Minuten (Fragerunden möglich) • Veranstaltungssprache: Deutsch (Englisch auch möglich) • Relevante Hinweise für Gemeinden: sichere Unterbringung; Mikrofon, kl. Tisch und Sitzmöglichkeit zum vorlesen

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